Richtig Blutzuckermessen
Wozu Kontrolllösungen?
Regelmäßige Funktionskontrollen empfehlen sich, wenn Sie eine neue Teststreifen-Packung einsetzen, Ihnen Messergebnisse fragwürdig erscheinen oder das Gerät längere Zeit nicht benutzt wurde. Dazu werden gerätespezifische Kontrolllösungen angeboten, die Sie in der Apotheke, beim Versandhandel, aber auch direkt beim Hersteller beziehen können. Die Lösungen enthalten eine standardisierte Glukosekonzentration sowie Zusätze, welche die Lösung blutähnlich machen. Das Fläschchen muss, bevor Sie einen Tropfen entnehmen, wie eine Insulinpatrone gerollt werden. Da die Testlösungen nach Anbruch nur eine begrenzte Haltbarkeit haben (in der Regel 90 Tage), empfiehlt es sich, das Öffnungsdatum auf der Packung zu vermerken.
Bei der Kontrollmessung geht man analog zur normalen Blutzuckerbestimmung vor. Hier wird nur anstelle des Blutstropfens ein Tropfen Kontrolllösung auf den Teststreifen aufgebracht. Liegt das Messergebnis innerhalb des vorgegebenen Toleranzbereichs, der auf jeder Teststreifenpackung (nicht auf der Kontrolllösung) angegeben ist, können Sie sicher sein, dass das Gerät zuverlässig und korrekt arbeitet.
- Worauf es bei der Blutzuckerselbstkontrolle ankommt
- Wann und wie oft messen?
- Wie funktioniert ein Blutzucker-Messgerät?
- Bevor Sie loslegen....
- Kleines 1 x 1 der Blutzuckermessung
- Den Blutstropfen gekonnt "hervorlocken"
- Andere Körperstellen nutzen
- Mit Teststreifen richtig umgehen
- Wozu Kontrolllösungen?
- Ursachen für abweichende Messwerte
- Das "Blutzucker-Langzeitgedächtnis"





