Wie entsteht Diabetes?
Übergewicht oft Grundlage des Typ-2 Diabetes
Zusammengefasst entwickelt sich ein Typ-2 Diabetes oft auf der Grundlage eines deutlichen Übergewichtes. Betroffene Menschen haben in der Anfangsphase nach dem Essen (postprandial) Blutzuckerwerte oberhalb der Norm. Ärzte verwenden hierfür den Begriff der "gestörten Glukosetoleranz". Bisweilen erst Jahre später ist auch der nüchtern gemessene Blutzucker krankhaft erhöht. Erst dann gilt der Erkrankte als Diabetiker.
Häufig vergehen zehn und mehr Jahre, bis der Typ-2 Diabetes als behandlungsbedürftige Erkrankung erkannt wird, da er in dieser Zeit bei den Betroffenen keine besonders auffälligen Symptome verursacht. Im Vordergrund steht eine steigende Urinproduktion (Harndrang) und infolgedessen zunehmender Durst, denn eine der Funktionen der Nieren besteht darin, überschüssige Glukose aus dem Blut abzutransportieren.
Andere Warnzeichen
Weitere Anzeichen sind Wundheilungsstörungen, die kontinuierliche Verminderung der Sehstärke sowie ein Nachlassen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit aufgrund der hohen Blutzuckerwerte.
Die als metabolisches Syndrom bezeichnete Kombination von Übergewicht, Typ-2 Diabetes, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck ist besonders gefährlich. Erforderlich ist eine umfassende Therapie mit dem Ziel, für alle vier Problembereiche die medizinischen Normalwerte zu erreichen.






