Einheitliche Plasmakalibrierung für Messgeräte gefordert – Bei Abbott Diabetes Care schon immer der Standard
Eine optimale Stoffwechseleinstellung ist für Diabetiker die Grundvoraussetzung für eine wirksame Diabetestherapie und ein wichtiger Bestandteil, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Damit wird der Blutzuckermessung zur Einstellung des Stoffwechsels eine große Bedeutung im ambulanten, stationären als auch privaten Bereich zugeschrieben. Um seinen Kunden genaue und zuverlässige Messergebnisse bieten zu können, arbeiten die Geräte von Abbott Diabetes Care seit je her mit der Kalibrierung aus dem Blutplasma.
Plasmakalibration vs. Vollblutkalibration
Derzeit gibt es in Deutschland, je nach Art der Kalibrierung, sowohl Messgeräte, die Blutzuckerwerte im Vollblut messen, als auch solche, die die Werte aus dem Blutplasma ermitteln. Dieser Umstand ist immer noch eine große Gefahrenquelle bei der Blutzuckerselbstkontrolle, da die jeweiligen Werte eine Abweichung von 10 - 12% haben können und so keineswegs vergleichbar sind. Das Risiko einer Verwechslung besteht hier immer wieder.
Die International Federation for Clinical and Laboratory Medicine (IFCC) hatte bereits 2005 vorgeschlagen, Blutzuckerwerte grundsätzlich nur noch als Plasmawerte (internationaler Standart) anzugeben, um den Verwechslungsrisiko entgegenzuwirken.
In einem Artikel der begleitenden Zeitung der DDG-Jahrestagung in Stuttgart Mitte Mai diesen Jahres wurde das Thema Plasmakalibrierung und die Empfehlung der IFCC erneut aufgegriffen. Führende deutsche Diabetesorganisationen wie diabetesDE und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie die Deutsche Vereinte Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL) setzen sich massiv dafür ein, dass die Plasmawerte auch in Deutschland als einheitliche Angabe sowohl für die Selbstkontrolle als auch für klinisch-chemische Labormessungen umgesetzt werden.
Plasmakalibrierung: In anderen Ländern längst Standard
Was für Deutschland noch gefordert wird ist in vielen anderen Ländern längst schon Realität. Die USA und viele Länder Europas haben sich bereits in den letzten Jahren auf die Plasmakalibrierung verständigt, was auch durchaus naheliegt.
Im Labor und beim Arzt werden in der Regel Plasmaglukosewerte ermittelt, da diese Messergebnisse wesentlich genauer sind. Verfügt der Patient ohne es zu wissen über ein Gerät mit anderer Kalibrierung, kann er beispielsweise aufgrund der unterschiedlichen Messwerte annehmen, sein Stoffwechsel sei schlechter geworden. Um diese Missverständnisse und möglicherweise schwerwiegendere Folgen aufgrund einer Therapieveränderung zu vermeiden ist ein einheitlicher Messwert unbedingt erforderlich.
Abbott Diabetes Care: Von Anfang an Plasmakalibrierung
Kunden von Abbott Diabetes Care brauchen sich bei ihren Messwerten diesbezüglich keine Gedanken zu machen. Die Produkte von Abbott Diabetes Care arbeiten seit Beginn ihrer Einführung mit der Plasmakalibrierung und liefern somit von Anfang an sehr genaue und mit Laborergebnissen vergleichbare Messwerte aus dem Blutplasma. Patienten von Abbott Diabetes Care können also immer schon von den sicheren und genauen Messergebnissen profitieren und müssen nicht umdenken, wenn die neue Norm auch in Deutschland standardisiert wird. In diesem Sinne können Kunden von Abbott Diabetes Care einer einheitlichen Umstellung auf die Plasmakalibrierung gelassen entgegen sehen.
Quellen (ICS International Congresscenter Stuttgart: 45. Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft, „Current Congress“; www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de)





